Unsere Geschichte

Wie zwei Rescue-Katzen aus Spanien unser Leben veränderten

Es ist 6 Uhr morgens. Ich stehe in der Küche und portioniere Katzenfutter ab. Ein gehäufter Esslöffel. Nicht mehr. Auf keinen Fall mehr. Denn ich weiß genau, was passiert, wenn es zu viel ist.

Napfherz Logo – Roxy und Raquel, zwei Rescue-Katzen aus Spanien, ineinander verschlungen wie Yin und Yang

Zwei Katzen aus einem spanischen Tierheim

Roxy und Raquel sind Schwestern. Zwei weiß-getigerte Katzen aus einem Tierheim in Spanien. Wie genau sie dort gelandet sind, wissen wir nicht. Was wir wissen: Sie hatten keinen leichten Start.

Wir haben die beiden online entdeckt. Auf einer Tierschutz-Seite, zwischen Dutzenden anderen Katzen, die ein Zuhause suchten. Und ehrlich gesagt? Unser erster Gedanke war: Die sehen ganz schön fertig aus.

Aber irgendwas hat uns nicht losgelassen. Die beiden waren inzwischen bei einer Pflegestelle in Hamburg untergekommen. Und als wir dort klingelten und die Tür aufging – war alles anders. Raquel und Roxy saßen zusammen auf einer Decke. Zwei Schwestern, aneinandergekuschelt. Und wir wussten sofort: Die nehmen wir. Beide. Keine Diskussion.

Die ersten Wochen: Aufregend und ehrlich gesagt auch anstrengend

Rescue-Katzen aus dem Ausland zu adoptieren klingt erst mal nach einer guten Tat. Und das ist es auch. Aber es ist auch eine Herausforderung, auf die dich niemand wirklich vorbereitet.

Roxy war von Anfang an etwas ängstlich. Neue Geräusche, neue Umgebung, neue Menschen. Aber sie hat sich Stück für Stück eingelebt. Heute schläft sie am liebsten auf unseren ausgestreckten Beinen. Und sie ist völlig fasziniert von Kater Mau, dem Kater der Nachbarin. Sie kann stundenlang am Fenster sitzen und ihm zuschauen. Wir nennen sie liebevoll „Roky“ – weil sie regelmäßig ihre fünf Minuten hat und dann wie eine Wilde durch die Wohnung flitzt.

Raquel war die Dominantere von beiden. Sie hat Roxy auch mal zurechtgewiesen, wenn die ihr zu nahe kam. Aber abends lagen sie immer zusammen. Aneinandergekuschelt. Schwestern eben.

Das Futterproblem, das uns fast verrückt gemacht hat

Dann kam das Thema Futter. Und damit eine Odyssee, die Monate dauerte.

Raquel war unkompliziert. Sie hat alles gefressen, was im Napf landete. Kein Problem.

Aber Roxy? Roxy hat nach fast jeder Mahlzeit erbrochen. Egal welches Futter. Egal welche Marke. Morgens Futter hingestellt, Roxy frisst – und zwanzig Minuten später mussten wir wieder aufwischen. Immer und immer wieder.

Wir haben alles durchprobiert. Wirklich alles. Jede Sorte, die Fressnapf im Regal hatte. Sensitiv-Futter. Hypoallergenes Futter. Verschiedene Marken, verschiedene Zusammensetzungen. Nichts hat funktioniert.

Du stehst im Laden, liest Verpackungen, vergleichst Inhaltsstoffe – und hast keine Ahnung, was davon deiner Katze wirklich hilft. Jede Marke verspricht das Beste. Aber deine Katze erbricht trotzdem.

Wenn du nicht mehr weiterweißt

Wir waren regelmäßig beim Tierarzt. Haben Tests gemacht, Sorten gewechselt, Pläne erstellt. Und irgendwann kam der Durchbruch. Aber er war nicht dort, wo wir ihn erwartet hatten.

Es war nicht die richtige Marke. Es war nicht das richtige Futter. Es war die richtige Menge.

💡 Die Lösung, die heute funktioniert

6

kleine Mahlzeiten am Tag

2h

Abstand zwischen den Mahlzeiten

0

fetthaltige Sorten (z.B. Pute)

Klingt einfach, oder? Aber bis wir das herausgefunden hatten, waren wir durch Dutzende Futtersorten und unzählige frustrierende Wochen gegangen.

Über Raquel müssen wir auch sprechen

Das hier ist nicht nur eine Geschichte mit Happy End. Denn Raquel ist nicht mehr bei uns.

Raquel hatte eine schwere Angststörung. So schwer, dass sie sich permanent das Fell vom Bauch geleckt hat. Nicht ein bisschen. Komplett. Bis die Haut wund war.

Wir haben alles versucht. Zusammen mit unserem Tierarzt. Verschiedene Behandlungen, verschiedene Ansätze. Zuletzt konnte Raquel nur noch mit Halskrause leben. Und wenn sie es einmal geschafft hatte, die Krause abzubekommen, hatte sie sich den Bauch innerhalb kürzester Zeit wieder wundgeleckt.

Irgendwann mussten wir die schwerste Entscheidung treffen, die man als Tierbesitzer treffen kann. Raquel einschläfern zu lassen war der schlimmste Tag. Aber es wäre egoistisch gewesen, sie weiter leiden zu lassen.

Ich erzähle das hier, weil es zur Geschichte gehört. Weil Tierschutz nicht immer bedeutet, dass alles gut ausgeht. Und weil Raquel ein Teil von Napfherz ist – auch wenn sie nicht mehr da ist.

Unser Logo

Zwei Schwestern, ein Symbol

Es war ein ganz normaler Abend. Roxy lag zusammengerollt auf dem Bett. Nase an Schwanz, zu einer perfekten Kugel eingerollt. Weiß mit dunklen Flecken. Ich hab ein Foto gemacht. Einfach so, mit dem Handy. Weil sie so friedlich aussah.

Aus Roxys Schlafpose wurde die Grundform unseres Logos. Aus der Erinnerung an Raquel wurde die zweite Katze. Die helle Katze ist Roxy. Die dunkle ist Raquel. Ineinander verschlungen wie ein Yin und Yang.

Genau so, wie sie damals auf ihrer Decke in der Pflegestelle in Hamburg lagen. Zwei Hälften eines Ganzen. Im Logo sind sie wieder zusammen.

Roxy zusammengerollt auf dem Bett – die Schlafpose, die zur Inspiration für das Napfherz-Logo wurde

Roxy in ihrer Schlafpose – die Inspiration für unser Logo.

Warum es Napfherz gibt

Durch die ganze Erfahrung mit Roxy und Raquel haben wir etwas gemerkt: Es gibt da draußen eine riesige Lücke.

Wenn du als Katzenbesitzer nach „Katzenfutter empfindlicher Magen“ googelst, passiert meistens eins von zwei Dingen. Entweder du landest auf Seiten, die so wissenschaftlich geschrieben sind, dass du nach drei Absätzen aufgibst. Bioverfügbarkeit. Gastrointestinale Verträglichkeit. Toll. Und jetzt?

Oder du findest Foren und Blogs, die dir sagen: „Jede Katze ist anders. Du musst einfach ausprobieren.“ Danke, super Tipp. Das mache ich seit Monaten.

Was du nirgends findest: Jemanden, der ehrlich sagt: „Ich hab zwölf Sorten getestet und neun davon waren Mist.“ Jemanden, der aus eigener Erfahrung weiß, wie es ist, morgens um sechs Katzenkotze vom Teppich zu wischen. Jemanden, der dir die Wahrheit sagt – nicht das, was die Futterhersteller hören wollen.

Was Napfherz für dich sein will

Napfherz ist der Blog, den wir uns selbst gewünscht hätten. Als wir ratlos in der Futterabteilung standen. Als wir nachts gegoogelt haben, warum unsere Katze schon wieder erbrochen hat. Als wir einfach nur wissen wollten: Was funktioniert wirklich?

Hier findest du ehrliche Futtertests. Von Tierbesitzern, die das Zeug selbst gekauft und ihren Tieren gegeben haben. Keine bezahlten Empfehlungen, die als Tests getarnt sind. Sondern echte Erfahrungen.

Wir sagen dir, wenn ein Futter sein Geld nicht wert ist. Und wir sagen dir, wenn wir positiv überrascht waren. Immer ehrlich. Immer aus eigener Erfahrung.

Denn Liebe zeigt sich auch darin, was im Napf landet.

Wenn du das hier liest und dich wiedererkennst

Vielleicht hast du auch eine Katze mit empfindlichem Magen. Vielleicht hast du gerade eine Rescue-Katze aus dem Ausland adoptiert und weißt nicht, welches Futter das richtige ist. Vielleicht stehst du gerade da, wo wir vor zwei Jahren standen.

Dann bist du hier richtig.

Napfherz ist für dich. Für alle, die das Beste für ihre Tiere wollen – und sich nicht mit Marketingversprechen abspeisen lassen. Stöber durch unsere Tests, lies unsere Erfahrungsberichte, und wenn du Fragen hast: Schreib uns. Wir antworten. Versprochen.

Und Roxy? Die liegt gerade auf meinen Beinen und schläft. Sechs kleine Mahlzeiten hat sie heute schon hinter sich. Kein Erbrechen. Ein guter Tag.

Für Roxy. Für Raquel. Für alle Napfherzen da draußen. ❤️

Häufige Fragen

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