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— Hallo, wir sind …
Wie zwei Rescue-Katzen aus Spanien unser Leben veränderten.
Und warum es Napfherz gibt.
Es ist 6 Uhr morgens. Ich (Jan) stehe in der Küche und portioniere Katzenfutter ab. Ein gehäufter Esslöffel. Nicht mehr. Auf keinen Fall mehr. Denn ich weiß genau, was passiert, wenn es zu viel ist.
Roxy sitzt schon neben ihrem Napf und schaut mich an. Diese großen Augen. Dieses Vertrauen. Und ich denke: Wenn mir vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal sechs Mahlzeiten am Tag für eine Katze vorbereite — ich hätte gelacht.
Aber dann kam alles anders. Dann kamen Roxy und Raquel.
Wir sollten uns vorstellen. Wir sind Lisa und Jan, Emma und Filip. Plus Roxy. Und wir hatten Raquel.
zwei Schwestern
Zwei Katzen aus einem spanischen Tierheim.
Roxy und Raquel sind Schwestern. Zwei weiß-getigerte Katzen aus einem Tierheim in Spanien. Wie genau sie dort gelandet sind, wissen wir nicht. Was wir wissen: Sie hatten keinen leichten Start.
Wir haben die beiden online entdeckt. Auf einer Tierschutz-Seite, zwischen Dutzenden anderen Katzen, die ein Zuhause suchten. Und ehrlich gesagt? Unser erster Gedanke war: Die sehen ganz schön fertig aus.
Aber irgendwas hat uns nicht losgelassen. Also haben wir uns informiert. Die beiden waren inzwischen bei einer Pflegestelle in Hamburg untergekommen. Und als wir dort klingelten und die Tür aufging — war alles anders.
Raquel und Roxy saßen zusammen auf einer Decke. Zwei Schwestern, aneinandergekuschelt. Und wir wussten sofort: Die nehmen wir. Beide. Keine Diskussion.
die ersten Wochen
Auf das, was kam, war niemand vorbereitet.
Rescue-Katzen aus dem Ausland zu adoptieren klingt erst mal nach einer guten Tat. Und das ist es auch. Aber es ist auch eine Herausforderung, auf die dich niemand wirklich vorbereitet.
Roxy war von Anfang an etwas ängstlich. Neue Geräusche, neue Umgebung, neue Menschen. Aber sie hat sich Stück für Stück eingelebt. Heute schläft sie am liebsten auf unseren ausgestreckten Beinen. Und sie ist völlig fasziniert von Kater Mau, dem Kater der Nachbarin. Sie kann stundenlang am Fenster sitzen und ihm zuschauen. Wir nennen sie liebevoll „Roky“ — weil sie regelmäßig ihre fünf Minuten hat und dann wie eine Wilde durch die Wohnung flitzt.
Raquel war die Dominantere von beiden. Sie hat Roxy auch mal zurechtgewiesen, wenn die ihr zu nahe kam. Aber abends lagen sie immer zusammen. Aneinandergekuschelt. Schwestern eben.
und dann kam …
Ein Futterproblem, das uns fast verrückt gemacht hat.
Dann kam das Thema Futter. Und damit eine Odyssee, die Monate dauerte.
Raquel war unkompliziert. Sie hat alles gefressen, was im Napf landete. Kein Problem.
„Aber Roxy? Roxy hat nach fast jeder Mahlzeit erbrochen.“
Egal welches Futter. Egal welche Marke. Morgens Futter hingestellt, Roxy frisst — und dreißig Sekunden später mussten wir wieder aufwischen. Immer und immer wieder. Bei jeder Mahlzeit das Gleiche.
Wir haben alles durchprobiert. Wirklich alles. Jede Sorte, die Fressnapf im Regal hatte. Sensitiv-Futter. Hypoallergenes Futter. Verschiedene Marken, verschiedene Zusammensetzungen. Nichts hat funktioniert.
Das Frustrierende daran: Du stehst im Laden, liest Verpackungen, vergleichst Inhaltsstoffe — und hast keine Ahnung, was davon deiner Katze wirklich hilft. Jede Marke verspricht das Beste. Aber deine Katze erbricht trotzdem.
der Durchbruch
Wenn du nicht mehr weiterweißt.
Wir waren regelmäßig beim Tierarzt. Haben Tests gemacht, Sorten gewechselt, Pläne erstellt. Und irgendwann kam der Durchbruch. Aber er war nicht dort, wo wir ihn erwartet hatten.
Es war nicht die richtige Marke. Es war nicht das richtige Futter. Es war die richtige Menge.
Roxy kann einfach keine großen Portionen vertragen. Und sie braucht genug Abstand zwischen den Mahlzeiten. Die Lösung, die heute funktioniert: Sechs kleine Mahlzeiten am Tag. Alle zwei Stunden. Und nichts Fettes — bei Pute zum Beispiel kotzt sie sofort.
Klingt einfach, oder? Aber bis wir das herausgefunden hatten, waren wir durch Dutzende Futtersorten und unzählige frustrierende Wochen gegangen.
in Erinnerung
Über Raquel müssen wir auch sprechen.
Das hier ist nicht nur eine Geschichte mit Happy End. Denn Raquel ist nicht mehr bei uns.
Raquel hatte eine schwere Angststörung. So schwer, dass sie sich permanent das Fell vom Bauch geleckt hat. Nicht ein bisschen. Komplett. Bis die Haut wund war.
Wir haben alles versucht. Zusammen mit unserem Tierarzt. Verschiedene Behandlungen, verschiedene Ansätze. Zuletzt konnte Raquel nur noch mit Halskrause leben. Und wenn sie es einmal geschafft hatte, die Krause abzubekommen, hatte sie sich den Bauch innerhalb kürzester Zeit wieder wundgeleckt.
Irgendwann mussten wir die schwerste Entscheidung treffen, die man als Tierbesitzer treffen kann. Raquel einschläfern zu lassen war der schlimmste Tag. Aber es wäre egoistisch gewesen, sie weiter leiden zu lassen.
Wir erzählen das hier, weil es zur Geschichte gehört. Weil Tierschutz nicht immer bedeutet, dass alles gut ausgeht. Und weil Raquel ein Teil von Napfherz ist — auch wenn sie nicht mehr da ist.
warum es uns gibt
Warum es Napfherz gibt.
Durch die ganze Erfahrung mit Roxy und Raquel haben wir etwas gemerkt: Es gibt da draußen eine riesige Lücke.
Wenn du als Katzenbesitzer nach „Katzenfutter empfindlicher Magen“ googelst, passiert meistens eins von zwei Dingen. Entweder du landest auf Seiten, die so wissenschaftlich geschrieben sind, dass du nach drei Absätzen aufgibst. Bioverfügbarkeit. Gastrointestinale Verträglichkeit. Toll. Und jetzt?
Oder du findest Foren und Blogs, die dir sagen: „Jede Katze ist anders. Du musst einfach ausprobieren.“ Danke, super Tipp. Das mache ich seit Monaten.
Was du nirgends findest: Jemanden, der ehrlich sagt: „Ich hab zwölf Sorten getestet und neun davon waren Mist.“ Jemanden, der aus eigener Erfahrung weiß, wie es ist, morgens um sechs Katzenkotze vom Teppich zu wischen. Jemanden, der dir die Wahrheit sagt — nicht das, was die Futterhersteller hören wollen.
Genau das soll Napfherz sein.
Hier findest du Futtertests. Von einer Familie, die das Zeug selbst gekauft und ihrer Katze gegeben hat. Keine bezahlten Empfehlungen, die als Tests getarnt sind. Sondern echte Erfahrungen.
Wir sagen dir, wenn ein Futter sein Geld nicht wert ist. Und wir sagen dir, wenn wir positiv überrascht waren. Immer aus eigener Erfahrung.
unser Logo
Wie unser Logo entstand.
Es war ein ganz normaler Abend. Roxy lag zusammengerollt auf dem Bett. Nase an Schwanz, zu einer perfekten Kugel eingerollt. Weiß mit dunklen Flecken. So wie jeden Abend, wenn sie ihre sechs kleinen Mahlzeiten hinter sich hat und die Welt in Ordnung ist.
Jan hat ein Foto gemacht. Einfach so, mit dem Handy. Weil sie so friedlich aussah.
Und als wir später über ein Logo für Napfherz nachdachten, war es dieses Foto, das uns nicht losgelassen hat. Roxys Schlafpose — dieses perfekte Einrollen. Geborgenheit in einer einzigen Form.
Aber wir wollten nicht einfach nur eine schlafende Katze als Logo.
Im Logo sind sie wieder zusammen. Die helle Katze ist Roxy. Die dunkle ist Raquel. Ineinander verschlungen wie ein Yin und Yang. Genau so, wie sie damals auf ihrer Decke in der Pflegestelle in Hamburg lagen.
„Für Roxy. Für Raquel. Für alle Napfherzen da draußen.“
P.S.
Bleib dran.
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